Freunde des mobilen Internets werden in Zukunft allen Grund zur Freude haben. Im Jahr 2010 soll LTE auch auf dem deutschen Mobilfunkmarkt eingeführt werden. Was bedeutet LTE? LTE ist die Abkürzung für Long Term Evolution. LTE ist ein Mobilfunkstandard, wie vergleichsweise UMTS. LTE wird teilweise auch unter anderen Namen geführt wie E-UTRAN (Evolved UTRAN), 3GPP, Super 3G, 3.9G oder auch HSOPA (High Speed OFDM Packet Access). Welcher Name sich in Deutschland durchsetzen wird, steht noch in den Sternen. Vermutlich wird sich jedoch die einfache Abkürzung LTE durchsetzen. Was kann LTE, was andere Mobilfunkstandards wie UMTS, EDGE, HSDPA und GPRS nicht können?

LTE erlaubt es, unterschiedliche Bandbreiten, die zwischen 1 und 20 MHz betragen, zu nutzen. Durch die mögliche Nutzung der unterschiedlichen Bandbreiten wird die Verfügbarkeit von LTE um ein Vielfaches gesteigert. LTE wird also weitreichender sein, als UMTS. In welchen Bereichen findet LTE Verwendung? LTE wird primär für das mobile Internet mit dem Handy oder Netbook genutzt werden. Außerdem wird es für die Videotelefonie und Mobile-TV Verwendung finden. Selbstverständlich kann LTE auch für das mobile Telefonieren genutzt werden. Dadurch, dass LTE viel leistungsfähiger ist, als UMTS und alle bisherigen Mobilfunkstandards, wird es jedoch vorwiegend für die Datenübertragung genutzt. Wie leistungsfähig ist LTE? Wenn ein Handy mit einer Bandbreite von 20 MHz genutzt wird, kann eine Datenübertragung von 35 MB/s für Downloads erreicht werden. Uploads erreichen immerhin 8 MB/s. LTE ist im Durchschnitt also 20-mal schneller als UMTS und etwa doppelt so schnell, wie herkömmliche DSL-Anschlüsse. LTE bietet nicht nur den Vorteil der Geschwindigkeit bei der Datenübertragung, sondern es wird auch deutlich günstiger sein, als die aktuellen UMTS-Tarife. Schließlich müssen für LTE keine neuen Netzwerke bereitgestellt werden.

Durch die Möglichkeit der unterschiedlichen Bandbreitennutzung kann das bereits bestehende GSM-Netz durch LTE ersetzt werden. Wie bei den UMTS-Tarifen der Mobilfunkanbieter unterscheiden sich selbstverständlich auch die LTE-Tarife. Aus diesem Grund empfiehlt sich, vor allem mit wachsender Zahl der LTE-Anbieter, ein LTE-Preisvergleich. Beim LTE-Preisvergleich sollte besonders darauf geachtet werden, für welche Leistungen man zahlt. Beispielsweise gibt es LTE-Volumentarife, für die der Kunde einen Pauschalpreis zahlt. Besonders beliebt sind außerdem LTE-Flatrates für Vielsurfer. LTE-Volumentarife sind für Gelegenheitssurfer zu empfehlen. Beim LTE-Preisvergleich sollte außerdem auf die Taktung geachtet werden, wenn keine Flatrate gebucht wird. Eine der teuersten Taktungsarten ist die 60/10 Taktung. Das bedeutet, die ersten 60 Sekunden werden voll abgerechnet. Die darauf folgenden Minuten werden im 10-Sekunden-Takt berechnet. Günstiger wäre die Taktung 60/1. In diesem Fall wird die erste Minute voll abgerechnet und die darauf folgenden Sekunden genau. Auch um einen Anbieter mit einer günstigen Taktung für einen LTE-Tarif zu finden, kann ein LTE-Preisvergleich helfen. Bei einigen LTE-Anbietern gibt es sogar ein Startguthaben. Welcher Anbieter die benötigte Hardware kostenlos zur Verfügung stellt und ob es ein Startguthaben gibt, lässt sich ebenfalls mit einem LTE-Preisvergleich herausfinden.