15.01.2013

Ipad-Mini mit LTE im Test

Die Nutzung von LTE ist nun auch über das iPad mini möglich. Die Zeitschrift Mac & i testete die Nutzung des schnellen, mobilen Internets mit dem Endgerät von Apple.

Mit dem kleinen Tablet der Firma Apple ist die Nutzung von LTE nur über das Netz der Telekom möglich. LTE auf dem iPad mini ist demnach nur über das 1800-MHz-Band zu empfangen. Mac & i testete das iPad mini mit einer SIM-Karte im Tarif „Mobile Data L“, welcher für ein Transfervolumen von 10 GByte 60 Euro im Monat kostet. Die Übertragungsrate von 100 MBit/s kann über diesen Tarif theoretisch erreicht werden, günstigere Tarife sind entsprechend langsamer.

Kein Unterschied zum WLAN-Betrieb spürbar

Der Betrieb des Gerätes funktioniert flüssig, auch bei mittelmäßigem Signal ist kaum ein Unterschied zum Betrieb per WLAN spürbar. Bei der Messung ließen sich jedoch starke Abweichungen der Geschwindigkeit des Internets feststellen. Dies weist auf das Teilen einer Funkzelle mit anderen Nutzern hin, wodurch die Bitrate veränderlich ist.

100-MBit/s-Tarif kaum lohnenswert

Bei gewöhnlichen Anwendungen wie Surfen, Mailen oder Musikdownloads ist die schwankende Geschwindigkeit allerdings kaum merkbar. In der Empfangsrichtung wurden tagsüber Mittelwerte von 17 MBits/s, am späten Abend von 33 MBits/s erzielt. Ähnliche Raten kann auch ein günstigerer LTE-Tarif problemlos herstellen. Mac & i empfiehlt daher, den 100-MBit/s-Tarif nur dann zu verwenden, wenn man das hohe Inklusivvolumen von 10 GByte im Monat benötigt.

Autor: LS