Sim-Karten für LTE-Geräte

LTE-Sim-Karten sind - was Form, Größe, Aufbau und Arbeitsweise  angeht - genau die gleichen SIM-Karten, die Sie vom Handy oder ihrem UMTS-Surfstick her kennen. Im alltäglichen Gebrauch gibt es allerdings einige Unterschiede.

Die Sim-Karte ist eine Art Ausweis, mit dem Sie sich bei ihrem Netzbetreiber zu erkennen geben. Wenn Sie diesen Ausweis vorzeigen – also wenn die SIM-Karte sich im Netz anmeldet – ist dann zugleich bekannt, was Sie im Netz des Betreibers tun dürfen und was nicht: Also welchen Tarif Sie gebucht haben und was Sie dafür bekommen. Die SIM-Karte meldet sich immer im Netz an, wenn das Gerät eingeschaltet wird. 

Wenn Sie einen Tarif haben, der eine stationäre Nutzung von LTE vorsieht, also dass Sie LTE nur an ihrem Wohnort oder Arbeitsort nutzen dürfen, dann wird diese Information bei der Anmeldung der SIM-Karte aufgerufen und Sie sind dann mit dieser Karte auf diese Funktion eingeschränkt. Wenn Ihr Tarif vorsieht, dass Sie LTE mobil in ganz Deutschland nutzen dürfen und dort, wo es kein LTE gibt in UMTS- oder GSM-Netze ausweichen können – dann  wird diese Information abgerufen, sobald Sie beim Eintritt ins Mobilfunknetz Ihren Ausweis vorzeigen – wenn also die SIM-Karte sich bei Ihrem Betreiber im Mobilfunknetz anmeldet.          

Micro-SIM für LTE

Eine Micro-SIM-Karte ist kleiner als die SIM-Karte; sie hat aber die gleichen Funktionen wie die SIM-Karte: Das heißt sie dient zunächst als Eintritts-Ausweis für das Netz des jeweiligen Betreibers. Apple nutzt dieses Format; Lästerzungen behaupten, dafür gäbe es nur einen Grund: Originalität um jeden Preis.

Wie dem auch sei: Micro-Sim-Karten gibt es derzeit fast ausschließlich für die eingebauten Modems in Apple-Smartphones, tragbaren Rechnern und Tablet-PCs.

Autor: MN