LTE-Netz der Telekom

Telekom: LTE-Netzausbau im Check

Bereits seit 2010, unmittelbar nach der Auktion der LTE-Frequenzen, baut die Deutsche Telekom ihre LTE-Netze kontinuierlich aus.

Das Bonner Unternehmen setzt dabei auf unterschiedliche LTE-Frequenzen für Stadt und Land. Wir haben eine Chronologie des LTE-Ausbaus bei der Telekom für Sie zusammengestellt.

2013: LTE-Plus mit 150 Mbit/s wird eingeführt

Seit September sind im LTE-Netz der Telekom Datenraten von bis zu 150 Mbit/s möglich. Der Netzbetreiber hat die Technologie LTE Cat4 eingeführt, bei der Telekom läuft dieses Angebot unter dem Namen LTE Plus. LTE Plus ist dort verfügbar, wo das Frequenzband 1.800 Megahertz genutzt wird. Bis zum Jahresende sollen rund 200 deutsche Städte mit dem LTE Highspeed Internet versorgt sein.

2013 steht bei der Telekom weiter der LTE-Ausbau im Fokus. Bis 2016 plant die Telekom einen LTE-Ausbau in Deutschland von 85 Prozent.

2012: Bereits 100 deutsche Städte verfügen über LTE

Die Telekom baut sowohl die städtischen wie auch die ländlichen LTE-Netze kontinuierlich aus. Im Juli 2012 sind bereits 50 Städte ans LTE-Netz angeschlossen, zum Jahresende  sind 100 deutsche Städte am LTE-Netz. Auch das LTE-Tarifangebot wird stetig erweitert. Bei den Zuhause-Tarifen ist die Wahl verschiedener Download-Geschwindigkeiten und Datenvolumina möglich. Die Datentarife der Telekom werden zur Nutzung der LTE-Netze freigegeben. Im September 2012 kommt das iPhone 5 auf den Markt. Das LTE-Gerät kann in Deutschland nur in den städtischen Netzen der Telekom mit LTE-Tempo surfen, da es nur die Frequenz 1.800 MHz unterstützt.

2011: Vermarktung von LTE-Tarifen startet

Im April 2011 beginnt die Telekom mit der Vermarktung des LTE-Tarifes „Call & Surf Comfort via Funk“, der LTE für Zuhause anbietet. Damit sollen Bewohner ländlicher Gebiete schnelles Internet erhalten. Die Telekom nutzt für die ländlichen Gebiete die Frequenz im Bereich von 800 MHz, die Downloadraten bis z 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ermöglicht.

Bereits im Juni 2011 nimmt die Telekom in Köln das erste städtische LTE-Netz in Betrieb. Hier nutzt die Telekom die Frequenz 1.800 MHz, die Übertragungsraten bis zu 100 Mbit/s ermöglicht. Da diese Frequenz nicht aus der „Digitalen Dividende“ stammt, kann die Telekom die städtischen Netze unabhängig von der Ausbauverpflichtung auf dem Land einrichten. Die Telekom startet mit dem Kölner LTE-Netz die Vermarktung mobiler LTE-Tarife.

2010: Erster LTE-Sendemast und Pilotprojekte

Bei der LTE-Frequenzauktion sichert sich die Telekom Frequenzen im Bereich von 800 und 1.800 Megahertz (MHz). Die 800er-Frequenzen stammen aus der sogenannten „Digitalen Dividende“ und sind zunächst für die Versorgung ländlicher Regionen mit Breitbandinternet vorgesehen. Den ersten LTE-Sendemast nimmt die Telekom am 30. August 2010 im brandenburgischen Kyritz in Betrieb. Der kommerzielle Betrieb startet jedoch noch nicht, zunächst kommen im Dezember des Jahres nur Pilotkunden in den Genuss des schnellen Internets per LTE.

Autor: MB/FN