LTE-Uplink mit SC-FDMA

Für das Senden von Daten, den sogenannten Uplink wird von Geräten in LTE-Netzen das SC-FDMA (Single Carrier Frequency Division Multiple Access)-Verfahren angewandt.

Es ist dem OFDMA-Verfahren ähnlich, indem es Unterträger (im technischen Englisch Subcarrier) verwendet, um höhere Spektraleffizienz herzustellen – also um den bestehenden Funkraum effektiver zu butzen.

Geteilte Frequenz und niedriger Stromverbrauch

Ebenso wie bei OFDMA können bei SC-FDMA verschiedene mobile Endgeräte jeweils einen einzelnen Unterträger nutzen. SC-FDMA wird im Uplink vor allem eingesetzt, um den Stromverbrauch von Endgeräten zu reduzieren; der geringere Leistungsverbrauch war für das Third-Generation-Partnership-Project (3GPP) der Anlass, SC-FDMA als Sendetechnik für LTE zu standardisieren. Im Gegensatz dazu verwendet zum Beispiel Wimax auch für den Uplink OFDMA.